| Eine Schwachpunkt jeglicher Proofsimulation, ob Papier- oder Softproof, ist die Verfälschung der Simulation durch optische Aufheller. Das Problem wurde bisher vorwiegend durch herstellerspezifische Anpassungen ge- löst; mit dem Nachteil, dass die Ergebnisse in offenen Workflows nicht nutzbar waren. Was hilft es beispiels- weise einer Reproabteilung, die ihre Farbkorrekturen in Photoshop ausführt, wenn die editierte Simulation einer Papier- oder Softprooflösung nicht als Simulationsprofil in Photoshop nutzbar ist? Die Farbabstimmung des gesamten Workflows steht hier in Frage. Erst die Papierweiß-Editierung von Charakterisierungsdaten bzw. ICC-Profilen stellt sich in offenen Workflows als akzeptable Lösung dar. Softwarehersteller haben nun neue Editoren auf den Markt gebracht, die sowohl die eine anwenderfreund- liche Editierung von Charakterisierungsdaten, als auch von ICC-Profilen erlauben. Die Papiersimulation kann entweder über Lab-Werte angepasst werden, oder (wenn die Charakterisierungsdaten Spektralwerte enthal- ten) über eine Korrektur der optischen Aufheller. Während der i1Profiler von x-rite lediglich eine integrierte Papierweiß-Korrektur aktueller Messdaten bein- haltet, bieten die fast identischen Lösungen IMProve von basICColor und ColorAnt von ColorLogic die Editie- rung bestehender Charakterisierungsdaten und ICC-Profile an. Damit stehen sowohl Fotografen, der Druckindustrie und der Werbetechnik Korrekturwerkzeuge zur Verfü- gung, die auch von weniger erfahrenen Anwendern genutzt werden können, um das Problem der optischen Aufheller auf ein Minimum zu reduzieren. Die Hersteller bieten zeitlich begrenzte Demoversionen zum testen an: http://www.xrite.com/product_overview.aspx?ID=1397 http://www.colorlogic.de/download.php http://www.basiccolor.de/basiccolor-improve/
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 09. Februar 2012 um 04:47 Uhr |
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Standardisierte, editierte Papiersimulation
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