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Softproof Diskussionsforum
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| Die SYNAPSIS New Technology, Spezialdistributor für neue Technologien, aus Karlsbad, eröffnet heute am 16.05.2011 ein neues kostenloses Internet-Anwender-Diskussionsforum zum Thema „Softproofing“. Dieses Internetforum ist ein virtueller Platz zum Austausch und Archivierung von Gedanken, Meinungen und Erfah- rungen rund um diese neue kostensparende Technologie.
Softproofing ist mittlerweile in aller Munde und wird von führenden Unternehmen in der Druckindustrie bereits erfolgreich und kosteneffizient eingesetzt. Doch bei vielen Entscheidungsträgern kommen aber auch zunehmend Fragen, wie „Wird farbverbindliches Hardproofen überflüssig?“ oder „Wie funktioniert Softproof in meinem Unternehmen?“ auf.
Unter der Adresse www.synapsis-nt.de/Forum können nun genau diese Fragen Antworten finden. Hier ist es allen Interessierten möglich, sich im ersten Schritt mit Gleichgesinnten oder Experten auszutauschen. Wolf- gang Maske, Geschäftsführer der SYNAPSIS NT und Gründer dieser Softproof-Online-Community, konnte als hochkarätige Moderatoren den Experten Detlef Fiebrandt (Thema: Monitorkalibrierung, Softproofing), Andre- as Kraushaar und Peter Karp von der FOGRA (Thema: Zertifizierung) sowie den Buchautor Jan-Peter Homann (Thema: Hardproof vs. Softproof) gewinnen. Registrierte Nutzer können innerhalb des neuen Kommunikati- onsforums ein Thema eröffnen, sich eine Meinung bzw. Hilfestellung einholen oder gar selbst Tipps für die Fragen von Betroffenen geben. |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 16. Mai 2011 um 12:12 Uhr |
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Qualität des ChromoAssist Referenzdrucks
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| Dem Handbuch "ChromoAssist Softproof" bzw. "ChromoAssist Softproof Kompendium" liegt ein numme- rierter Referenzdruck mit individuell vermessenem Simulationsprofil bei. Nun muss bei jedem Referenzdruck irgendwann die Frage nach visuellen Veränderungen durch Alterung gestellt werden. Durch Neuvermessung des beigelegten, nummerierten ECI2002-Testchart ist es jederzeit möglich, das ChromoAssist-Simulationspro- fil zu aktualisieren. Anwender, die keine Möglichkeit haben das Testchart selbst einzumessen, können unter Angabe Ihrer Seriennummer gegen eine geringe Gebühr ein aktualisiertes Simulationsprofil anfordern.
Mit den genannten Mitteln hat jeder Anwender von ChromoAssist die Möglichkeit, Anforderungen die nun auch der Lichtleitfaden der Fogra an die Softproof Qualitätskontrolle stellt, zu erfüllen. Obwohl als visuelle Referenz generell auch ein Papierproof in Frage kommt, hat ein geeigneter Offsetdruck den Vorteil, dass Me- tamerieeffekte geringer ausfallen.
Die Alterung der ChromoAssist-Offsetdruce wird von uns fortlaufend kontrolliert. Sobald trotz sachgerechter Lagerung Veränderungen auftreten, die eine Erneuerung des Simulationsprofils erfordern, informieren wir Sie mit diesem Newsletter und auf unserer Website. Der Referenzdruck mit den Seriennummern 82xxx stammt aus dem Jahre 2008 und möglicherweise fragen Sie sich, ob der Offsetdruck denn nicht schon vergilbt ist. Die Antwort lautet: Bei sachgerechter Lagerung besteht noch kein Handlungsbedarf, das Simulationsprofil zu erneuern.
Bis heute sind nur geringfügige Verän- derungen messbar: In den Primärfarben liegen die Abweichungen unterhalb der Messtoleranzen (Delta-E94 <0,4), im Bereich dunkler Tertiärfarben bzw. Schwarz werden Werte bis Delta-E94 <0,89) erreicht. In diesem Farbbereich ist es kaum möglich die gemessenen Differenzen auch visuell zu erfassen. Der Offsetdruck ist also von hervorra- gender, überdurchschnittlicher Qualität und – ggf. durch Neuvermessung des Simulatinsprofils – noch lange Zeit zur visuellen Qualitätskontrolle geeignet.
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 09. Februar 2012 um 04:45 Uhr |
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Standardisierte, editierte Papiersimulation
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| Eine Schwachpunkt jeglicher Proofsimulation, ob Papier- oder Softproof, ist die Verfälschung der Simulation durch optische Aufheller. Das Problem wurde bisher vorwiegend durch herstellerspezifische Anpassungen ge- löst; mit dem Nachteil, dass die Ergebnisse in offenen Workflows nicht nutzbar waren. Was hilft es beispiels- weise einer Reproabteilung, die ihre Farbkorrekturen in Photoshop ausführt, wenn die editierte Simulation einer Papier- oder Softprooflösung nicht als Simulationsprofil in Photoshop nutzbar ist? Die Farbabstimmung des gesamten Workflows steht hier in Frage. Erst die Papierweiß-Editierung von Charakterisierungsdaten bzw. ICC-Profilen stellt sich in offenen Workflows als akzeptable Lösung dar.
Softwarehersteller haben nun neue Editoren auf den Markt gebracht, die sowohl die eine anwenderfreund- liche Editierung von Charakterisierungsdaten, als auch von ICC-Profilen erlauben. Die Papiersimulation kann entweder über Lab-Werte angepasst werden, oder (wenn die Charakterisierungsdaten Spektralwerte enthal- ten) über eine Korrektur der optischen Aufheller.
Während der i1Profiler von x-rite lediglich eine integrierte Papierweiß-Korrektur aktueller Messdaten bein- haltet, bieten die fast identischen Lösungen IMProve von basICColor und ColorAnt von ColorLogic die Editie- rung bestehender Charakterisierungsdaten und ICC-Profile an.
Damit stehen sowohl Fotografen, der Druckindustrie und der Werbetechnik Korrekturwerkzeuge zur Verfü- gung, die auch von weniger erfahrenen Anwendern genutzt werden können, um das Problem der optischen Aufheller auf ein Minimum zu reduzieren.
Die Hersteller bieten zeitlich begrenzte Demoversionen zum testen an: http://www.xrite.com/product_overview.aspx?ID=1397 http://www.colorlogic.de/download.php http://www.basiccolor.de/basiccolor-improve/
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 09. Februar 2012 um 04:47 Uhr |
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Adobe Ligthroom 4: Jetzt mit Softproof-Funktion
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| Bisher gab es für Fotografen kaum Möglichkeiten, auf Kamera- daten (RAW-Dateien) eine Papiersimulation anzuwenden, die mit der Proof-Vorschau von Photoshop CS übereinstimmt. So war es bisher nicht möglich, die Bildbearbeitung in Ligthroom auf die weitere Produktion abzustimmen, beispielsweise den Ausdruck auf einem Inkjetdrucker zu simulieren. Ligthroom 4 stellt nun im "Ent- wickeln" Modul zumindest für RGB-Ausgabeprofile eine Softproof Funktion zur Verfügung. Bilder können nun sowohl im gewünsch- ten RGB-Arbeitsfarbraum, als auch im Farbraum eines Druckers dargestellt werden. Allerdings beschränkt sich die Anwendung
von Druckerprofilen auf RGB-Ausgabeprofile, wie sie in der Regel für Inkjetsysteme genutzt werden. CMYK-Profile zur Simulation von Druckstandards, wie ISOcoated_v2, können nicht angewählt werden. Damit bleibt für Fotografen noch ein dringendes Anliegen offen: Die Simulation der Datenübergabe in die Druckerei.
Adobe bietet die kostenlose Nutzung der Betaversion von Ligthroom 4 an:
http://labs.adobe.com/downloads/

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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 09. Februar 2012 um 04:50 Uhr |
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Softproof: Lichtleitfaden der Fogra
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| Kalibrierte Monitore können zu schönen Farben führen, die an jedem Arbeitsplatz ähnlich aussehen. Nach dem neuen Fogra-Lichtleitfaden eingerichtete Softproof-Arbeitsplätze ermöglichen jedoch wesentlich mehr: An jedem dieser Arbeitsplätze – ob in der Druckvorstufe oder im Drucksaal – sehen wir weltweit das gleiche. Softproof hat das Qualitätsniveau erstklassiger Papierproofs erreicht.
Als Ergebnis von Forschungsprojekten hat die Fogra im Herbst 2011 Richtlinien zur Einrichtung von Soft- proof-Arbeitsplätzen veröffentlicht, die in einigen Betrieben bereits umgesetzt wurden. Der Lichtleitfaden stellt normative und informative Prüfkriterien vor, die durch Messungen und visuelle Beurteilung systema- tisch abgearbeitet werden. Aus den Ergebnissen werden praxisgerechte Verbesserungsvorschläge abgeleitet. Richtlinien zur Qualitätssicherung sorgen für die Erhaltung der erreichten Qualität.
Die Kriterien des Lichtleitfadens können beispielsweise von einem mit der Einrichtung von Softproof-Arbeits- plätzen erfahrenen Dienstleister anhand einer Checkliste abgearbeitet werden. Durch die externe Unterstüt- zung wird Mitarbeitern geholfen Schwachstellen aufzuspüren und alle vertretbaren Möglichkeiten auszu- schöpfen, die Softproofqualität an den Arbeitsplätzen zu optimieren.
Zur Optimierung der Softproofqualität kommen Werkzeuge zum Einsatz, die erst seit kurzem zur Verfügung stehen. Beispielsweise das visuelle Feintuning der Hardwarekalibrierung oder die standardisierte Anpassung der Papierweißsimulation. Nicht zuletzt ist für professionelles Softproofing auch eine visuelle Qualitätskon- trolle erforderlich, deren Nutzen neben der messtechnischen Validierung inzwischen wissenschaftlich belegt ist. Auch der Rolle einer Normlicht-Abmusterungseinrichtung und der allgemeinen Raumbeleuchtung wird im Lichtleitfaden der nötige Stellenwert beigemessen.
Beim Softproofing geht es jedoch nicht nur um technische Details. Der technischen Umsetzung geht die Überzeugungsarbeit im eigenen Betrieb, gegenüber Kunden und Lieferanten voraus. In unseren Softproof- seminaren oder in einem Inhouse-Training unterstützen wir Sie mit überzeugenden Argumenten, die Sie benötigen, um auch Ihr Umfeld von den Qualitäten Ihrer professionellen Softproof-Einrichtung zu überzeu- gen. Denn mit dem Softproof ist es wie mit dem Offsetdruck: Es sind die vielen Kleinigkeiten, die erst in ihrer Summe zu einer überzeugenden Qualität führen.
Weitere Informationen:
Hier erhalten Sie den Lichtleitfaden: http://www.fogra.org (über die Menüs: Forschung/Medienvorstufe/Abgeschlossen/Normlicht/Downloads)
Wenn Sie an aktiver Unterstützung interessiert sind, dann fordern Sie unseren Prospekt "Ist das Ihr Softproof?" mit Hinweisen zu aktuellen Richtlinien, LichtAudit und Softproof-Zertifizierung an:
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 09. Februar 2012 um 04:58 Uhr |
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